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von unseren Alpakas mehr Information
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Hier waren sie erst ein paar
Wochen auf der Sennweid bei ihren ersten Ausgang.
Die weisse
Dame ist Flura, in der zweiten Reihe von vorne nach
hinten; Noel ihr Hengstfohlen, dann Oleia zirka 7
Monate alt und die hintere Dame ist Muna.

Im Juni war der Coiffeur da
die drei Damen geschoren und frisch auf der Welt (August 07) die kleine Fayfa. Oleia zur kleinen Lady
geworden jetzt in dunkelbraun/ schwarz mit unverkennbarem weissen
Pony.
Alpakas
auf der Sennweid
Seit nun rund einem Jahr
haben wir neue vierbeinige Mitbewohner auf der Sennweid.
Hier einige Informationen
über die Alpakas:
Alpaka, Lama, Guanakos und
Vikunjas gehören alle zur Familie der Neuweltkameliden und sind in Südamerika
heimisch. Das Alpaka entwickelte sich aus den Vikunjas. Lama aus den Guanakos.
Alpakas wurden vor ca. 7'000
Jahren domestiziert. Die ältesten Textilfunde aus Alpakafasern stammen aus der
um 550 Jahr v. Chr. ; die „große“ Wollproduktion
erfolgte aber erst 1000 Jahre später. Nach ihrer drastischen Dezimierung durch
die Spanier bauten die Bergbauern mit den überlebenden Tieren den Bestand
wieder auf. In Peru gibt es heute wieder ca. 5,5 Mio. Alpakas.
Alpakas werden etwa 20 Jahre
alt. Sie haben eine Größe (Stockmaß) von 80 – 100cm und wiegen ca. 60 bis 75
Kg. Wie alle Kameliden kauen sie ihre Nahrung wieder, besitzen aber im
Gegensatz zu den „echten“ Wiederkäuern nur einen dreiteiligen Magen.
Die Alpakafaser ist für ihre
seidige Weichheit und Feinheit sowie ihrem Glanz berühmt. Die natürliche Farbpalette
reichte von reinen weiß, über beige, braun, grau bis hin zu tiefem
schwarz.
Die Faserfeinheit wird in
Mikron gemessen. Ebenso wichtig wie die Feinheit ist die Dichte des Flies.
Alpakas haben sich unter
harten Bedingungen entwickelt und verwerten die Nahrung besser als andere
domestizierte Rassen.
Sie sind Schwielensohler
und Laufen auf zwei Lederballen, die nur wenig Pflege brauchen. Sie verursachen
deshalb auch in extremen Hanglagen kaum Trittschäden. Das
sie das Gras abbeißen und nicht abrupfen, wird die Grasnarbe kaum verletzt.
Alpakas kommunizieren
untereinander durch Körpersprache. Diese wird zeitweise durch verschiedene
Lautäußerungen unterstützt, wobei ein leiser Summen
vorherrschend ist. Vor allem Stuten und ihre Fohlen pflegen ein „Stimmkontakt“.
Spucken ist eine
Ausdrucksform der Rangordnung innerhalb der Herde. Es ist äußert selten, dass
Alpaka gezielt nach Menschen spucken. Dies tun sie nur dann, wenn sie extrem
gereizt werden und sich bedroht fühlen.
Wir haben die Alpakas auf der
Sennweid aus reiner Freude an diesen Tieren. In ihrer
Art und Weise sind sie eine Bereicherung und sehr interessant.
Dieses Jahr kam sogar das
erste Alpakafohlen bei uns zur Welt am 16. August 07. Eine kleine süße Maus.
Die Geburt verlief problemlos, da wir nicht genau den Termin wussten, stand sie
quicklebendig am Nachmittag neben ihrer Mutter Flura.
Sie bekam den Namen Fayfa.
Daneben haben wir noch die
Stuten Muna und Oleia. Seit
Anfang September ist zur Vermehrung unserer kleinen Herde der Hengst Silvester bei uns in den Deckferien. Wir
hoffen dass wir im August bis Oktober mit weiteren Jungtieren rechnen können.